Oh, wie niedlich: “Feine Gugl”

Ich bin ein Spätzünder. In meinem Freundeskreis war ich die Letzte, die überhaupt ein Handy hatte, die Letzte auf Facebook und noch so einiges mehr…  Trends erreichen mich entweder gar nicht, oder so spät, dass sie nicht mal mehr out sind, sondern einfach nur noch Standard. So auch beim Backen. Seit mindestens eineinhalb Jahren produzieren Foodblogger, Süß-Fans und Back-Verrückte die kleinen Gugelhupfe (-hüpfer?) in allen möglichen Varianten. Nur ich nicht. Ich weiß auch nicht, wieso. Vielleicht, weil ich eine unerklärliche latente Abneigung gegen Trends habe.

Doch jetzt kann ich endlich guten Gewissens Gugl backen, denn sie sind mittlerweile nicht nur Standard, ich habe auch das Gugl-Backbuch und die passende Backform geschenkt bekommen! Mein ältester Bruder und meine Schwägerin haben mich damit zu Weihnachten überrascht, ich vermute, nicht ohne Hintergedanken… Ich freu mich und bin ein verspäteter Fan des Gugls, dieser süßen deutschen Erfindung, dieser kleinen Kuchenpraline…

Nach Jahreszeiten unterteilt stellt das Buch köstliche Rezepte für kleines Kuchenglück vor: Amarettorahm-Erdbeer-Gugl, Brombeer-Frischkäse-Gugl oder Kisch-Pistazien-Gugl versüßen den Sommer. Zwetschge-Karamell-Gugl und Honig-Mandel-Gugl stimmen auf den Herbst ein. Klassiker wie Mohn-Vanille-Gugl und Rotwein-Schokoladen-Gugl fehlen ebensowenig wie Dessertkreationen mit Gugls. Die einfache Zubereitung und die große Vielfalt an Variationen ziehen mich direkt in die Küche und an den Backofen…

DerGugl: “Feine Gugl”, Südwest Verlag, 14,99 Euro.

Was sagt ihr zu den kleinen Gugls?

Süße Grüße!!

Leave a Comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *

*