Ach, sind die süß… Katzentatzen

Ich finde, Kekse passen fast immer. Als kleiner Abschluss des Mittagessens. Zwischendurch. Und vor allem zum Kaffee!! Weil sie so klein, süß und knusprig sind. Kekse gehören nicht nur in die Weihnachtszeit. Da heißen sie ja auch Plätzchen. Kekse aber kann man das ganze Jahr über essen. Muss ja nicht unbedingt in Tannenbaum-Form sein… Herzen, Quadrate, Schmetterlinge sehen auch hübsch aus und lassen sich immer wieder anders verzieren. Und das macht fast am meisten Spaß!

Mein aktueller Favorit unter den Ausstechförmchen: die Katzentatzen (oder lieber -pfoten?). Ich hab sie bei meincupcake.de gekauft. Sind die nicht süß? Wenn ihr Hundefan seid, dann sind das für euch wohl eher Hundetatzen… Zum Verzieren habe ich einfachen Zuckerguss genommen und einen Teil davon mit Lebensmittelfarbe rosa eingefärbt. Der Zuckerguss wird mit Puderzucker, ein paar Tropfen Zitronensaft und ein wenig Wasser hergestellt. Achtet darauf, dass der Guss nicht zu dünnflüssig wird, sonst verläuft er und ist zu transparent. Für ein gutes Ergebnis probiert ihr am besten ein bisschen herum, unten seht ihr das Verhältnis.

1. Der Teig ist mein Back-Basic, der Mürbeteig. Ein ganzes Rezept ergibt etwa 50 Kekse. Folgt einfach dem Rezept und kühlt den Teig etwa 30 Minuten.

2. Rollt den Teig etwa einen halben Zentimeter dick aus und stecht die Tatzen aus.

3. Gebt die Tatzen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und backt sie bei 180 Grad etwa 7 bis 8 Minuten. Da jeder Ofen anders ist, achtet bitte darauf, wie schnell die Kekse fertig sind. Sie sollten leicht goldbraun sein, aber nicht zu dunkel, sonst werden sie hart.

5. Holt die Katzentatzen aus dem Ofen und lasst sie vollständig auskühlen. Das kann etwa 15 Minuten dauern.

6. In der Zwischenzeit rührt ihr den Zuckerguss an. Etwa 3 gehäufte Esslöffel Puderzucker in eine kleine Schüssel sieben, mit etwa einem Teelöffel Zitronensaft und 1/2 Teelöffel Wasser verrühren. Wenn der Guss zu dickflüssig ist, gebt einen Tropfen Wasser dazu. Wenn er zu dünnflüssig ist, siebt etwas Puderzucker dazu.

7. Das gleiche in einer zweiten Schüssel anrühren. Färbt den Guss in der einen Schüssel mit etwas Lebensmittelfarbe rosa. Mit einem Pinsel bestreicht ihr die Tatzen vollständig mit dem weißen Guss und lasst ihn gut trocknen.

8. Nach etwa 30 Minuten gebt ihr kleine Tropfen rosa Guss auf die Kekse, so dass eine “realistische” Katzentatze entsteht. Das braucht Geduld und etwas Übung, aber nach einigen Keksen hat man’s raus, wie das geht. Lasst alles gut trocknen… Fertig!

Ich habe die Katzentatzen zusammen mit selbstgemachten Macarons gestern meinen Freunden in einer hübschen Box geschenkt  Kam gut an… Wie sehen Eure Katzentatzen aus?

Süße Grüße und Miau!!

2 Comments

  1. Die sehen so süß aus! Super Idee! Und ja, für mich wären es wohl eher Hundepfoten. Ich könnte aber auch ein paar Schildkröten backen…
    Ich freue mich schon wieder riesig auf unsere Plätzchenbacksession!

    • Danke, liebe Luzie! Und ich freu mich auch so!! Muss mir noch genau überlegen, was ich machen werde… Und ein paar Plätzchendosen besorgen… Wer hat dazu einen Tipp??

Leave a Comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *

*