Aus Erfahrung…: So werden Weihnachtsplätzchen gut!

In Kooperation mit Birkmann

Wann ich das allererste Mal Weihnachtsplätzchen gebacken habe, kann ich nicht sagen. Es war bestimmt im Kindesalter mit meiner Mama zusammen, in unserer großen, kruscheligen Küche. Und meine Mama sagte dabei bestimmt so kluge Sätze wie „Damit fängt’s ma an.“, „Eins nach dem anderen.“ und „Das weißt du nicht? Dann wird es Zeit, dass du’s lernst.“

Meine heutigen Plätzchen-Backrituale im Advent lassen sich wie folgt zusammenfassen: Einmal mit meinen Schulfreunden (seit 15 Jahren eingespielte Backerfahrung! Nachzulesen hier), einmal mit meinen Muddi-Freundinnen (ihr verzeiht mir diesen despektierlich klingenden Ausdruck, er ist voller Zuneigung!) und deren Kindern. Und seit diesem Jahr auch einmal mit den Kindergartenfreunden meiner Mädchen und den dazugehörigen Müttern (stellt euch einmal kurz meine Küche nach diesem Back-Nachmittag vor…Danke!). Im Laufe der Jahre habe ich einiges an Werkzeug kennengelernt, das ich zuerst unter der Rubrik „Schnick-Schnack, das braucht kein Mensch!“ abgespeichert habe, dessen Nutzen sich mir aber schnell erschlossen hat. Hier sind meine besten Tools für gelungene Plätzchen:

1. Die Ausstecher

Ich habe eine emotionale Bindung zu meinen Ausstechförmchen. Ich weiß noch genau, woher ich sie habe, wer mir welches Stück geschenkt hat usw. Die Sternschnuppe zum Beispiel ist noch aus meiner Kindheit. Den Elch habe ich von meiner Freundin bekommen. Bei Ausstechern achte ich inzwischen auf Folgendes: Die Größe: Je kleiner der Ausstecher, desto mehr müsst ihr arbeiten, um die gleiche Menge Teig zu verarbeiten. Kleine Plätzchen sind sehr süß, aber eben auch etwas aufwendiger. Außerdem wichtig: Wie empfindlich werden die Plätzchen? Ausstecher mit filigranen Formen sind meist sehr hübsch, aber manchmal ist der rohe ausgestochene Teig dann schwer von der Arbeitsfläche zu lösen. Auch nach dem Backen können sie leicht beim Verzieren brechen. Anfänger setzen daher lieber auf einfache Formen wie Herzen, Sterne und Tannenbäume. Mein größter Ausstecher-Wunsch: ein Eiskristall oder eine Schneeflocke!

2. Die Winkelpalette

Seitdem ich dieses Exemplar von Wüsthof habe, bleiben viel mehr meiner Plätzchen heil. Mit der Winkelpalette lassen sich die rohen ausgestochenen Plätzchen viel leichter und bequemer von der Arbeitsfläche lösen, als zum Beispiel mit einem Messer. Und auch nach dem Backen gehen sie einfacher vom Blech auf das

3. Auskühlgitter

Das war so ein klassisches „Schnick-Schnack“-Stück. Früher ließ ich meine Plätzchen auf dem Blech auskühlen, oder, wenn ich das Blech schnell für die nächste Fuhre Plätzchen benötigte, auf einem Teller. Beides ist keine gute Idee. Auf dem heißen Blech garen die Plätzchen nach und werden im schlimmsten Fall zu hart. Auf einem Teller dagegen sammelt sich unter den heißen Plätzchen manchmal Feuchtigkeit, die sie weich und brüchig macht. Auf einem Auskühlgitter kühlt das Gebäck gleichmäßig und rasch ab. So kann es schneller verziert werden mit

4. Zuckerstreuseln

Es ist unglaublich, welche Vielfalt an Zuckerdekor es heute gibt! Kein Wunder, dass heute Berufe wie Keksdesigner existieren, wenn man aus so vielen unterschiedlichen Farben, Formen, Konsistenzen und Texturen wählen kann. Ich mache es mir auch hier meist einfach: Zuckerguss – manchmal farbig – oder Schokolade als Basis, Zuckerstreusel oder -perlen drauf, fertig. Es lohnt sich, verschiedene, harmonische Zuckerdekore zu verwenden. So wirken die Plätzchen noch schöner.

5. Die Plätzchendosen

In meinem Elternhaus wurde im Advent sehr häufig der Satz gesprochen „Geh doch mal auf den Balkon und mach uns einen Plätzchenteller!“ Meine Mama lagerte die verschiedenen Plätzchendosen nämlich immer im Freien (weil kühl) in verschiedenen Dosen. Natürlich nach Sorten getrennt, denn sonst vermischen sich die Aromen der unterschiedlichen Plätzchen und alles schmeckt irgendwie gleich. Zwischen die einzelnen Schichten der Plätzchen lege ich nun auch – wie ein Profi – Pergament- oder Backpapier. Die Plätzchen bleiben so nicht aneinander haften, Verzierungen bleiben eher heil. Ich liebe hübsche weihnachtliche Plätzchendosen und könnte jedes Jahr neue kaufen! Diese hier sind von RBV Birkmann und wurden mir freundlicherweise zur Verfügung gestellt, genauso wie das Auskühlgitter und die goldenen Zuckersterne.

Plätzchendosen, 4 Stück in verschiedenen Größen, Set etwa 20 Euro

Auskühlgitter und Tortenteiler “Easy Baking” 5,95 Euro

Zuckersterne “Sugar Sweeties” von RBV Birkmann: 4,50 Euro

Was ist euer liebstes Werkzeug zum Plätzchenbacken? Habt ihr einen Geheimtipp?

Süße Grüße!

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