Sehr klassisch: Shortbread

Es gibt Gebäck, das schreit danach, in mein Alltagsrepertoire aufgenommen zu werden. Weil es so gut ist und schnell geht und ich die Zutaten meist zuhause habe. So ging es mir auch mit diesem klassischen Shortbread, das ich vorgestern früh ganz fix zusammen-geknetet habe. Zwischen dem Frühstück meiner Tochter (Haferbrei, um 7 Uhr) und meinem Frühstück (Kaffee und Rosinenbrötchen, um 8.30 Uhr) fiel mir ein, dass ich keine Kekse mehr im Haus hatte. Fatal!! Denn ohne Kekse fühlt sich mein Nachmittagskaffee sehr einsam und ich sehr frustriert.

Also holte ich mein neues Backbuch hervor, dass ich geschenkt bekommen hatte: “Shortbread” von Lucia und Theresa Baumgärtner. Das Buch stellt 28 Rezepte vom schottischen Shortbread vor und ist so süß gestaltet, dass es direkt Lust macht, in die Küche und an den Ofen zu springen. Karamell Shortbread, Spicy Scotty Dogs und auch einige herzhafte Varianten zeigen die Vielfalt des Gebäcks. Ich entschied mich für das True Highland Shortbread, die simpelste Variante.

Hier das Rezept für etwa 30 Stück:

Zutaten:

  • 125 g kalte Butter
  • 60 g Zucker
  • 60 g Reismehl (das habe ich durch Speisestärke ersetzt, funktionierte auch gut!)
  • 125 g Mehl (Type 550)
  • 1 Prise Meersalz
  • Zucker zum Bestreuen

1. Fettet eine rechteckige Tarteform (35 x 11 cm) ein. Gebt die kleingewürfelte Butter in eine Rührschüssel, fügt die restlichen Zutaten hinzu und vermischt alles zu Krümeln (ähnlich wie für Streusel). Verknetet dann alles schnell zu einem glatten Teig und drückt ihn in der Form so flach, dass er etwa einen Zentimeter hoch ist.

2. Stecht mit der Gabel auf der Oberfläche ein paar Löcher ein und stellt die Form für 30 Minuten in den Kühlschrank.

3. Backt dann das Shortbread bei 150 Grad Umluft im vorgeheizten Ofen auf der mittleren Schiene für 35 Minuten. Da jeder Ofen anders ist, achtet bitte darauf, dass das Shortbread nicht u dunkel wird. Es darf nur ganz leicht Farbe annehmen!

4. Nehmt die Form aus dem Ofen, bestreut das Shortbread mit Zucker und schneidet es in etwa ein Zentimeter breite Streifen. Vorsicht, sie brechen leicht! Lasst sie auskühlen.

Herrlich! Abgesehen davon, dass Shortbread bestens zu meinem Kaffee passt, finde ich es auch noch sehr köstlich zusammen mit Erdbeeren und Quarkcreme. Also hab ich ein bisschen Shortbread zerkrümelt, in ein Glas gegeben, Quark, Frischkäse und Zucker fein verrührt, Erdbeeren dazu, ein paar Choco Crispies drauf – fertig!

Lucia und Theresa Baumgärtner: “Shortbread”. Thorbecke Verlag, 8,99 Euro.

Wie findet ihr Shortbread? Habt ihr neue Varianten?

Süße Grüße!

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