Süß-saurer Quickie: Johannisbeer-Cookies mit weißer Schokolade

“Johannisbeeren… Das sind doch diese ganz kleinen roten Früchte, oder?”, fragt mich mein ältester Bruder, als ich ihm von meinem aktuellen Backergebnis erzähle. Auf diese Frage hin schweige ich erstmal konsterniert. Bin ich hier bei Frauentausch?? Mein kluger, erfolgreicher Bruder, der auch noch gern kocht und sich foodmäßig gut auskennt, weiß nicht genau, was Johannisbeeren sind?? “Ja, weißt du, ich ess die nie, nur in Großmutters Kuchen! Ansonsten sind die so sauer.” Ach was. Deswegen muss man sie auch gut verpacken. In knusprigen Mürbeteig mit Vanillecreme oder saftigen Rührteig oder eben feinen Cookieteig.

Die Johannisbeer-Cookies sind fix zusammen geknetet, schnell geformt und genauso schnell gebacken. Sehen außerdem noch hübsch aus und sind ein schönes Mitbringsel – wenn man sie nicht vorher selbst aufgefuttert hat. Jaja, ich geb es zu, das folgende Rezept hab ich mir in meiner grenzenlosen Kreativität nicht selbst ausgedacht, sondern fast genauso aus der diesjährigen Frühjahrsausgabe der Sweet Dreams nachgebacken. Macht aber nix, schmecken herrlich!

Hier das leicht variierte Rezept für etwa 25 Stück::

Zutaten:

125 g Butter
150 g Mehl
3 EL gemahlene Mandeln
1 Ei
150 g Zucker
100 g gehackte weiße Schokolade oder weiße Schoko-Chips
150 g Johannisbeeren

1. Alle Zutaten bis auf die weiße Schoki miteinander verkneten (mit dem Knethaken der Küchenmaschine oder des Handrührgeräts bleiben die Hände zumindest bis hierhin einigermaßen sauber…). Wenn ein weicher Teig entstanden ist, knetet ihr die Schokolade unter.

2. Formt aus dem Teig etwa 25 Kugeln, drückt sie ein wenig flach und legt sie mit genügend Abstand (die Cookies werden beim Backen flach und breit!) auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Wascht die Johannisbeeren und streift sie vorsichtig von den Rispen, verteilt sie dann auf den Teigkugeln und drückt sie ein wenig ein.

3. Backt die  Cookies bei 190 Grad Umluft im vorgeheizten Ofen auf der mittleren Schiene für etwa 10 Minuten. Da jeder Ofen anders ist, achtet bitte darauf, dass die Cookies nicht zu dunkel werden. Wenn sie am Rand leicht goldbraun sind, sind sie gut. Lasst die Cookies gut auskühlen, denn sie brechen leicht, wenn sie noch warm sind.

Ihr könnt sie noch mit Puderzucker bestreuen oder gleich futtern…

Wie verarbeitet ihr Johannisbeeren am liebsten?

Süße Grüße!

2 Comments

  1. Die Schwägerin

    Vielen Dank für das Rezept, liebe Rese! Die Familie war entzückt!
    Die Cookies habe ich mit nach Dülmen genommen – Dein Bruder hat mir ja schon von den Leckerbissen vorgeschwärmt, da hat es einfach perfekt gepasst, dass ich noch eine Schale Johannisbeeren im Haus hatte!
    Viele liebe Grüße aus Dortmund – und drückt die Maus ganz fest von uns 🙂

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