Meine Neuentdeckung: Butterkuchen

Bei Rezepten wie diesem findet man in Backbüchern und auf Blogs oft die Einleitung “Diesen Kuchen habe ich schon als Kind gern gegessen, wenn meine Mutter/Oma/Tante ihn frisch aus dem Backofen holte, und er noch warm war…. Der Duft erinnert mich immer an damals…” Auch ich mag bestimmte Kuchen so gern, weil sie mich an früher erinnern. Bei uns gab’s Marmorkuchen, Käsekuchen, Schokokuchen, Apfelkuchen. Aber definitiv keinen Butterkuchen. Warum eigentlich nicht, liebe Mama, Oma, Großmutter? Dabei ist der so unglaublich köstlich, wie ich jetzt erst entdeckt habe!!

Das “Geheimnis” ist natürlich die Butter. Und der Zucker. Klar, die Basics schmecken eben. Noch ein bisschen Zimt und Mandeln dazu, das ganze auf einen guten Hefeteig, fertig ist der Kuchen-Klassiker.

Als ich den Butterkuchen neulich zum ersten Mal gebacken habe, wollte ich nicht gleich ein ganzes Blech machen. Wer soll das denn alles essen, in einem Zwei-Personen-Haushalt?? Daher habe ich das folgende Rezept geviertelt und in zwei Kastenformen gebacken. Funktioniert aber natürlich auch auf einem Blech.

Hier das Rezept für ein ganzes Blech:

Zutaten:

  • 400 g Mehl
  • 50 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 30 g frische Hefe
  • 1/8 l Milch
  • 60 g geschmolzene Butter
  • 2 Eier
  • abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
  • 40 g braunen + 60 g weißen Zucker
  • 2 TL Zimt
  • 125 g Butter
  • 100 g gehobelte Mandeln

1. Mischt das Mehl mit dem Zucker und dem Salz. in einer Rührschüssel. Erwärmt die Milch in einem kleinen Topf, bis sie lauwarm (nicht heiß!) ist und krümelt die Hefe hinein. Rührt um und lasst die Milch-Hefe-Mischung kurz stehen, damit die Hefe aktiv wird.

2. Gebt die Milch-Hefe-Mischung mit Butter, Eiern und Zitronenschale zum Mehl und verknetet alles zu einem glatten Teig. Deckt die Schüssel mit einem sauberen Tuch ab und lasst den Teig an einem warmen Ort etwa eine Stunde gehen, bis er seine Größe verdoppelt hat. Ich stelle die hitzebeständige Rührschüssel auch gern in den auf 50 Grad vorgeheizten Ofen, das funktioniert sehr gut!

3. Schneidet ein Stück Backpapier auf die Größe des Backblechs zu und rollt den Hefeteig darauf gleichmäßig aus. Mischt die beiden Zuckersorten mit dem Zimt und schneidet die Butter in kleine Stückchen.

4. Drückt mit den Fingern kleine Mulden in den Teig und gebt in jede Mulde ein Stückchen Butter. Streut nun die Zucker-Zimt-Mischung über den gesamten Teig, dann die Mandeln darüber geben.

5. Backt den Kuchen bei 160 Grad Umluft für etwa 25 Minuten. Da jeder Ofen sie anders ist, achtet bitte darauf, dass der Kuchen nicht zu dunkel wird und nehmt ihn evtl. früher raus. Wenn er goldbraun, ist er gut.

6. Lasst den Butterkuchen etwas auskühlend und schneidet ihn dann in Stücke. Lauwarm schmeckt er wirklich am besten! Aber auch am nächsten Tag ist die knusprige Kruste noch sehr lecker.

Dass ich diesen Klassiker erst jetzt entdeckt habe… Was ist eure letzte Klassiker-Entdeckung?

Süße Grüße!!

4 Comments

  1. Ooohhh, das sieht lecker aus. Bei uns gabs den früher immer bei meinen Großeltern im Norden, allerdings vom Bäcker. Der war so lecker zuckersüß… werde dein Rezept bald mal ausprobieren!
    Liebe Grüße
    Ilka

  2. Der Kuchen sieht sehr lecker aus, liebe Teresa.
    Mit den Mandelsplittern schmeckt er bestimmt noch leckerer als ohne.
    Danke das du mich auf solch ein einfaches Rezept aufmerksam gemacht hast.

    LG,
    edina.

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