Madeleine, je t’aime…

Beim Durchsehen meiner letzten Rezepte ist mir aufgefallen, dass ich in letzter Zeit anscheinend eher auf simples Gebäck stehe… Einfache Butterkekse, schnelle Schweinsöhrchen, American Cookies… Nur der Mohn-Streuselkuchen war eine Ausnahme. Kennt ihr das, dass man eine Zeit lang auf bestimmte Sachen totale Lust hat, die man vorher nie gegessen hat?

Um ein bisschen Abwechslung reinzubringen, frage ich euch nun, welche Rezepte ihr euch wünscht. Was wolltet ihr schon immer mal machen? Wofür fehlt euch eine Anleitung? Schreibt es mir in die Kommentarliste, und ich kümmere mich um Vorschläge à la Kleines Törtchen!

Bis dahin gibt es heute erneut ein simples Rezept. Diesmal wieder etwas Französisches: Madeleines! Ich könnte ja jetzt mit Marcel Proust und seiner berühmten Roman-Reihe anfangen… Jaja, gähn, schon tausendmal gehört, trotzdem nie zu Ende gelesen. Egal, hier geht es ja auch ums Essen und Genießen!

Leider habe ich keine echte Madeleine-Form, daher musste ich mir etwas einfallen lassen. Kurzer-hand nahm ich meine Muffin-Form aus Silikon, allerdings die mit den Herzformen. Das stellte ich mir ganz nett vor, und tatsächlich haben die “falschen” Madeleines ihre Form beim Backen gut behalten. Wichtig: Man darf nicht zu viel Teig einfüllen, sonst gehen sie zu sehr auf und die Herzform ist nicht mehr so gut zu erkennen.

Hier das Rezept für etwa 20 Stück:

Zutaten:

  • 120 g Butter
  • 3 Eier
  • 125 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • abgeriebene Schale einer halben Bio-Zitrone
  • 130 g Mehl
  • 2 gestr. TL Backpulver
  • 60 g geschälte gem. Mandeln
  • 3 TL Puderzucker

1. Schmelzt die Butter in einem kleinen Topf auf dem Herd und bräunt sie leicht an. Vorsicht, das geht schnell! Ihr solltet aufpassen, dass die Butter nicht zu braun wird.

2. Schlagt die Eier mit dem Zucker, dem Vanillezucker und der Zitronenschale mit dem Handrührgerät oder in der Küchenmaschine schaumig auf, bis die Masse hellcremig ist. Mischt in einer separaten kleinen Schüssel das Mehl mit den Mandeln und dem Backpulver.

3. Hebt die Mehlmischung nach und nach unter die Ei-Zucker-Masse und fügt die flüssige Butter hinzu, bis ein glatter Teig entsteht.

4. Füllt den Teig nun in die Mulden, so dass diese zu etwa einem Viertel gefüllt sind. Backt die Madeleines bei 200 Grad Umluft im vorgeheizten Ofen auf der untersten Schiene. Da jeder Ofen sie anders ist, achtet bitte darauf, dass die Madeleines nicht zu dunkel werden und nehmt sie evtl. früher raus. Wenn sie goldgelb sind, sind sie gut.

5. Lasst die Madeleine-Herzen auskühlen und löst sie dann aus der Form. Bestäubt sie  mit Puderzucker – fertig ist die neue Kuchenliebe!

Am besten schmecken die Madeleines übrigens, wenn sie ganz frisch sind. Schon nach einem Tag werden sie etwas fest, sind aber immer noch genießbar.

Welche Rezepte wünscht ihr euch? Ich suche zum Beispiel immer noch den perfekten Schokokuchen… Wer hat Ideen?

Süße Grüße!!

4 Comments

  1. Hmmmm Madeleines wollte ich auch immer schon mal machen…die sehen sehr lecker aus! Zum Glück hab ich keine Kekse dabei, sonst würd ich wieder die ganze Tüte aufessen beim bestaunen deiner ganzen Leckereien 🙂

    Mich würde ein Kürbis Pie oder Süßkartoffel Pie interessieren, die seh ich immer in den ganzen amerikanischen Serien und Filmen und weiß gar nicht wie man die macht.

    Lieben Gruß Heike

    • 😀 Oh, das wird eine Herausforderung, liebe Heike. Hab weder mit dem einen noch mit dem anderen Erfahrung. Ich halte dich auf dem Laufenden!

      Süße Grüße!

  2. Thomas Gerling

    Hallo Teresa,
    hier ein Rezept für Murzynek – ein polnischer Schokoladenkuchen
    Falls gefällt oder auch nicht, ich habe noch ein paar Rezepte!

    Zutaten
    250 g Margarine
    300 g Zucker
    300 g Mehl
    ½ Päckchen Backpulver
    3 El Kakao
    3 El Wasser
    4 Eier
    1 Schnapsglas Rum
    100 g Walnüsse oder Haselnüsse, gemahlen

    Zubereitung
    Die Margarine im Topf zum Schmelzen bringen.
    Den Zucker dazu geben und auflösen.
    Die Mischung darf leicht kochen.
    Dann Kakao und Wasser einrühren und aufkochen lassen.
    Den Rum untermischen und den Topf vom Herd nehmen.
    Von dieser Kakaomasse ein Schnapsglas für die Glasur abnehmen.
    Den großen Rest etwa 5 bis 10 Minuten abkühlen lassen.

    In der Zwischenzeit die Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen.
    Wenn die Kakaomasse abgekühlt ist, Eigelb, Mehl und Backpulver dazu geben
    und alles gut verrühren.
    Dann das geschlagene Eiweiß unterheben.
    Die Walnüsse klein schneiden, mit etwas Mehl bestäuben und in den Teig geben.
    Den Teig dann in eine gefettete Gugelhupfform füllen und den Kuchen bei 180° C
    rund 1 Stunde backen.

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